Mai 29, 2009
· Geschrieben von: d.stale
Die guten Sachen kommen halt meist im Doppelpack, angefangen bei nimm2 und Twix, über Doppel D(te) Ausmaße von Oberkörperumfängen und das was sie dazu machen, sowie die weit ungeschlagene Kombination aus Kochtopf und passendem Deckel, ja, sogar von Kopfhörern gibts meistens welche für Leute mit 2 Ohren. Bei dem was es heute zu Berichten gibt, würde zwar rein hypothetisch auch eins reichen, würde aber vermutlich komisch aussehen. Abgesehen vom Aussehen gehts hier aber ausnahmsweise eindeutig ums Hören.
Hmm, scho wieder ein Eintrag über Musik? Ja, schon wieder! - Geht halt ned anders
Na, dann lassen wir uns mal drauf ein und lesen mal brav weiter, was es schon wieder interessantes in der Welt der Internetmusik, fernab von Labels und GEMA gibt und konzentrieren uns mal auf den zweiten Teil der Überschrift. Wie wir ja jetzt bereits wissen, kommen gute Sachen immer zweifach (ausser Sommer, den gibts nur einmal pro Jahr). Frei könnte ja beispielsweise bedeuten, dass man es frei runterladen kann und das trifft den Nagel schonmal ziemlich genau. Bei wem jetzt im Hinterkopf die Frage auftaucht, was daran so toll sein soll, der fasse sich bitte mal kurz an selbigen und erinnere sich an eine Zeit von vor 15 Jahren, als er noch fleissig Musikkasetten im Radio aufgenommen hat. Hier also schonmal der erste große Fortschritt, weil komfortabel.
Wäre das jetzt das einzig Tolle, wären wir zum ersten nicht euer (hoffentlich) Lieblingsblog und zweitens würde die Headline wohl lügen, wie diverse Blätter die ausser der Headline ausschließlich BILDer enthalten. Gut, dann zum zweiten freien Dings um was es hier hauptsächlich gehen soll. Frei könnte auch bedeuten, dass man es frei verändern darf. So oder ähnlich würde es wohl dem eingefleischten OpenSource Fetischisten durch den Kopf zucken - aber leider falsch. Frei wäre auch sowas wie freizügig oder frei von Zwängen, womit wir der Sache schon mal näher kommen. Sogar schon sehr nahe, zumal sich die - in diesem Eintrag vorgestellten Podcast - enthaltene Musik nicht in Genres einteilen lässt, zum anderen weil sie, das wohl kaum als Genre geltend gemacht werden könnende Feld der Humpelbeats teilweise bedient und die Jungs ja gerne Offbeat und ohne Quantisierer also fernab von unfreien Rhythmusschemen unterwegs sind.
Um jetzt die Quadratur des doppelten perfekt zu machen (vgl. auf 4 zu kommen), schenk ich euch diesen Link auf den Ihr Frei klicken dürft und euch damit einfach mal n paar Stunden 2×2 fach freie Musik reinziehen könnt. (Link ist im Bild versteckt)

Für meine etwas komplizierte Schreibweise bitte ich zu entschuldigen und wünsch noch nen schönen Freitag Abend!
Mai 22, 2009
· Geschrieben von: akibwoii

Es wurde mal wieder Zeit, die Platten aus dem Schrank zu holen und sie auf die weite Reise ins digitale Land zu schicken. DJ Soulspin, Colors-Legende und Groove-Fanatiker hat just die Tage einen neuen Mix gedroppt. Der gebürtige Passauer und Wahl-Wiener vereint in seinem neuen Mix: The Real Nitty Gritty vier Jahrzehnte schwarzer Musik, vom psychodelisch angehauchtem Soul der Temptations aus den späten 60ern bis hin zum neuesten Funk aus diesem Jahr von Laura Vane & the Vipertones (welche schon mit Gnarls Barkley und The Streets zusammengearbeitet hat).
“Ich war und bin beim Auflegen jedoch etwas konservativ und altmodisch und lege nur mit Vinyl auf. Allerdings musste ich technologiebedingt schon Zugeständnisse machen und vom Kassettendeck auf den Laptop umsatteln. Hat man viel mehr Möglichkeiten damit, brauch ich aber nicht. Funk und Soul muss „deep“ und „raw“ klingen, so wie einst einer der Pioniere der HipHop Djs meinte, seine Platten müssten knistern wie der Speck in der Pfanne!”

„The Real Nitty Gritty“ (zu deutsch: das Wesentliche) soll auch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Stilarten afroamerikanischer Musik geben, die Bandbreite reicht von Soul über Early RnB und 70s Discotracks. Dem ein oder anderen Sampledigger unter euch werden auch kurz die Augen aufleuchten, wenn er den Mix hört. Enjoy it!
Download: DJ Soulspin - The Real Nitty Gritty 2009
Dates:
23.05.09 @ schonschönbar / Lindengasse 53 / 1070 Vienna
30.05.09 @ RAG Store / Mariahilferstrasse 20 / 1070 Vienna / start: 14h
30.05.09 @ schonschönbar / Lindengasse 53 / 1070 Vienna / start 22h
Tracklist:
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Mai 15, 2009
· Geschrieben von: akibwoii
Moin Folks!
Der ein oder andere mag von Zeit zu Zeit von fetter Hardware zur Klangsynthese träumen. Doch meist bringt ein Blick auf das Preisschild im Musikladen so manchen Traum zum platzen.
Eine preiswerte Möglichkeit gibts doch: selbst bauen. Dies mag viele vielleicht abschrecken. Doch der Bau eines einfachen Synthesizers ist nicht schwer und mit geringem Elektronik-Wissen realisierbar. Hier mein erster selbstgebauter Synth nach einer Anleitung von Beavis Audio Research, an welchem ich derzeit rumbaue, erweitere etc. Bei dem Gerät handelt es sich um einen 8-Step Synth-Sequenzer mit variabler Geschwindigkeit, Tonlängen und Frequenzen.

Zur Klangerzeugung habe ich testweise ein Arduino-Board mit ATmega168 Chip verwendet. Aufgrund seiner durch die Pulsweitenmodulation eines Digitalausganges erzeugten Tonfrequenzen ist dieser nur bedingt dazu geeignet, als Oszillator für einen Synthi zu arbeiten. Jedoch lässt sich mit dem (geschätzten) Frequenzbereich von 100Hz - 3kHz definitiv arbeiten. Das Arduino-Board lässt sich über die hauseigene Software programmieren, wodurch man sich das basteln von Oszillator-Schaltungen sparen und zudem die Bedienelemente programmieren und justieren kann. Die Syntax ist hier nahezu identisch mit Processing und somit für jeden verständlich, der schon auf Java-Plattformen programmiert hat.
Hier eine kleine Hörprobe des Geräts: sounddemo
Trotz dieser Erleichterung müssen die Schaltungen für die Kontrollelemente von Hand gelötet werden. Ich habe mich hierbei an dem Schaltplan von Beavis Audio Research orientiert:
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